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Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie

10.03.2021

Ökonomisch, ökologisch und sozial ausgewogen: für eine nachhaltige Politik


Wie können wir nachhaltiger leben und wirtschaften? Dazu gibt die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Antworten und Empfehlungen. Die Bundesregierung hat die Weiterentwicklung beschlossen.

"Väterbeteiligung beim Elterngeld" ist ein neuer Indikator, mit dem nachhaltige Familienpolitik gemessen wird die Weiterentwicklung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) beschlossen. Sie orientiert sich an den 17 Globalen Nachhaltigkeitszielen, den sogenannten Sustainable Development Goals (SDG) der Agenda 2030, die die Vereinten Nationen (VN) im September 2015 beschlossen haben. Das Ziel ist eine ökonomisch, ökologisch und sozial ausgewogene Entwicklung. Nachhaltigkeit zielt auf Generationengerechtigkeit, Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt, internationale Verantwortung und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft sowie Bürgerinnen und Bürger konnten sich daran beteiligen, die Nachhaltigkeitsstrategie zu verbessern und ihre Überlegungen einbringen: Wie sieht nachhaltige Landwirtschaft aus? Wie kann das Leben unter Wasser geschützt werden? Wie und mit welchen Instrumenten können wir einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten? Die Stellungnahmen wurden an die Bundesministerien weitergeleitet.

Geschlechtergleichheit ist eigenständiges Ziel und Querschnittsthema der Agenda 2030 Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist eines der Ziele nachhaltiger Politik. Das Bundesfamilienministerium hat dazu zwei neue Indikatoren in die Nachhaltigkeitsstrategie eingebracht: "Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst des Bundes" und "Väterbeteiligung beim Elterngeld". Das Bundesfamilienministerium verantwortet außerdem die Indikatoren "Ganztagesbetreuung für Kinder" (unterteilt in "Null- bis Zweijährige" und "Drei- bis Fünfjährige"), "Verdienstabstand zwischen Frauen und Männern", "Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft" sowie den Text "Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen".


Die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie stellt nicht nur dar, welche Maßnahmen geplant sind, sondern auch, welche Aktivitäten es in der laufenden Legislaturperiode gab. Berücksichtigt sind auch Maßnahmen, die wegen der Corona-Krise ergriffen wurden. Die Pandemie zeigt, dass Nachhaltigkeit in einer globalisierten Welt nicht isoliert betrachtet werden kann. Deshalb ist Deutschland auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene im Austausch.

Agenda 2030 und Nachhaltigkeitspolitik Die Agenda 2030 deckt mit ihren 17 globalen Zielen viele Themen ab und ist eine Grundlage für die Nachhaltigkeitspolitik in Deutschland. Es geht um den Einsatz für Frieden, für Bildung, die Bekämpfung von Korruption, den Schutz des Klimas und der Ressourcen, den Kampf gegen Hunger und um ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen. Im Koalitionsvertrag haben sich die Regierungsparteien im März 2018 verpflichtet, diese Nachhaltigkeitsziele umzusetzen.

Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie Im Jahr 2002 wurde die erste Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Seitdem wird sie regelmäßig fortgeschrieben. Die Federführung liegt beim Bundeskanzleramt. Nachhaltigkeit bedeutet: Jede Generation muss ihre Aufgaben lösen und darf sie nicht nachkommenden Generationen aufbürden. Und jede und jeder Einzelne kann über Nachhaltigkeit selbst mitentscheiden.


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